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Überlebenschance für die Kirche im Irak und in Syrien

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Seit Beginn der Kämpfe im Irak und in Syrien steht Open Doors der Kirchen mit zahlreichen Hilfsprojekten zur Seite. Nun gibt es Grund zur Hoffnung und vielerorts kehren die Menschen in ihre zerstörten Häuser und Dörfer zurück. Open Doors engagiert sich für den Wiederaufbau und investiert in Hoffnungszentren sowie Business-Projekte.

Irak: Hoffnung durch Wiederaufbau

Im Irak wurden die christlichen Dörfer in der Ninive-Ebene, die vom IS besetzt waren, befreit. Die Priester läuten wieder die Kirchenglocken ihrer beschädigten Kirchen. Am Palmsonntag 2017 waren es drei Familien, die sich in Karakosh wieder niedergelassen haben; Ende August waren es schon rund 1500 Familien. "Die Kirchenleiter geben uns den Willen, zurückzukehren. Ohne Kirche fühlen wir uns verloren", sagte Yousif Matti, einer der Rückkehrer. Die Christen sind glücklich, zu Hause zu sein. Aber die Herausforderungen sind gross: beschädigte und zerstörte Häuser, keine Elektrizität, schlechte Wasserversorgung. Die Sicherheitssituation ist unbeständig. Und die Schulen sind noch nicht offen.
Zusammen mit lokalen Partnern engagiert sich Open Doors für den Wiederaufbau von Schulen, Häuser und Kirchen.
In den nächsten 2 Jahren möchten wir 2000 christlichen Familien die Rückkehr in ihre Dörfer in der Ninive-Ebene ermöglichen.

Hilfe zum Neuanfang

-Instandsetzung beschädigter Wohnhäuser
-Unterstützung von Pastoren, die den Wiederaufbau in ihren Heimatorten koordinieren
-Einrichtung von Kindergärten und Schulen
-Kurse zur Berufsausbildung
-Trauma-Seelsorge und Ermutigung

Gesamtvolumen: 4 Mio. CHF

Einer unserer Mitarbeitenden erklärt: "Wir werden die Christen weiterhin in jedem Schritt unterstützen. Wir führen zum Beispiel Projekte für einen beruflichen Wiedereinstieg. Natürlich können sie auch Darlehen für die sozio-ökonomische Entwicklung beantragen und an unseren Seminaren für Traumabegleitung sowie an unseren biblischen Schulungen teilnehmen. Wir werden auch jene Christen weiterhin unterstützen, die sich entschieden haben, in den Kurdengebieten zu bleiben."

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Syrien: Nothilfe & Hoffnungszentren

Heute arbeitet Open Doors in Partnerschaft mit Kirchen fast aller Konfessionen in den meisten Regionen Syriens. Zahlreiche Familien sind in ihre Häuser in Maaloula, Homs und Damaskus zurückgekehrt, doch die Zerstörung ist enorm. Open Doors hilft ihnen mit finanzieller Unterstützung zur Renovierung der Häuser. Zudem wurden einige Business-Projekte lanciert, zum Beispiel ein Nähatelier in Maaloula, eine Möbelfabrik in Homs und ein Milchbauernhof in der Nähe von Hasaka.
Die großangelegte Nothilfeaktion geht weiter und erreicht monatlich 12'000 Familien, die mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Decken, Matratzen, Wintermaterial, Medikamenten und Mietzuschüssen unterstützt werden. Es gibt eine grosse Nachfrage an Bibeln und christlichen Büchern.
Um die Kirche zu stärken, damit sie weiterhin Hoffnung und neue Perspektiven vermitteln kann, möchte Open Doors in den nächsten drei Jahren in Syrien sogenannte Hoffnungszentren aufbauen. Pilot-Projekte werden in den kommenden Monaten lanciert.

                                                        girl-irak                      

 Bausteine der Hoffnungszentren
-Unterstützung von Pastoren
-Trauma-Seelsorge
-Bibelkurse
-Projekte zur Einkommenssicherung
-Aufbau von Netzwerken zwischen christlichen Gemeinden und Gruppen
Gesamtvolumen: 5,75 Mio. CHF

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