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Überlebenschance für die Kirche im Irak und in Syrien

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Irak und Syrien: 2017 gehen die Projekte in eine neue Phase. Open Doors engagiert sich für den Wiederaufbau und investiert in Business-Projekte.

Projekte im Irak und in Syrien

Angesichts der chaotischen Situation in vielen Ländern des Nahen Ostens und des Hilferufs der Kirchenleiter hat Open Doors 2016 eine große Sensibilisierungs- und Hilfskampagne für die verfolgten Christen mit Schwerpunkt Irak und Syrien lanciert. Die Kampagne "Hoffnung für den Nahen Osten" soll aber auf die ganze christliche Gemeinschaft im Nahen Osten aufmerksam machen, die in ihrer Existenz bedroht ist.

2017 gehen die Projekte in eine neue Phase. Open Doors engagiert sich für den Wiederaufbau im Irak.

Im Irak wurden viele christliche Dörfer, die vom IS besetzt waren, befreit. Mehrere Priester läuten wieder die Kirchenglocken ihrer beschädigten Kirchen. Zusammen mit lokalen Partnern wird sich Open Doors für den Wiederaufbau der Kirchen und anderer Infrastrukturen wie Schulen und Häuser engagieren.

Der Prozess des Wiederaufbaus endet nicht, wenn die Kirchen und Häuser der zurückgekehrten Christen repariert sind.

Einer unserer Mitarbeitenden erklärt: "Wir werden die Christen weiterhin in jedem Schritt unterstützen. Wir führen zum Beispiel Projekte für einen beruflichen Wiedereinstieg. Natürlich können sie auch Darlehen für die sozio-ökonomische Entwicklung beantragen und an unseren Seminaren für Traumabegleitung sowie an unseren biblischen Schulungen teilnehmen." Wir werden auch jene Christen weiterhin unterstützen, die sich entschieden haben, in den Kurdengebieten zu bleiben.
"Ich danke Gott für diese Gelegenheit; dies ist der einzige Weg, wie ich für mich und meine Familie ein Einkommen erzielen kann. Es ist eine Erleichterung, nicht mehr von anderen abhängig zu sein."
Edmund, Binnenflüchtling aus dem Nordirak, erhielt einen Mikrokredit

Auch in Syrien wollen wir zunehmend in Projekte investieren, die den Christen neue Perspektiven vermitteln.

Selbst wenn der Krieg in Syrien noch heute zu Ende ginge, würden die Wiederaufbauarbeiten Jahrzehnte dauern. Zahlreiche Familien sind in ihre Häuser in Maaloula, Homs und Damaskus zurückgekehrt, doch die Zerstörung ist enorm. Open Doors hilft ihnen mit finanzieller Unterstützung zur Renovierung der Häuser. Zudem wurden einige Business-Projekte lanciert, zum Beispiel ein Nähatelier in Maaloula, eine Möbelfabrik in Homs und ein Milchbauernhof in der Nähe von Hasaka.

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Weitere Informationen zu Syrien finden Sie ausserdem unter dem Länderprofil 

Weitere Informationen zum Irak finden Sie ausserdem unter dem Länderprofil.


Syrien

Als im März 2011 der Syrienkonflikt begann, hatte Open Doors schon Beziehungen aufgebaut und konnte sofort mit den Kirchen vor Ort ein Hilfsnetzwerk erweitern. 2016 erhielten über 12'000 Familien monatliche Nahrungsmittelhilfe. Fast 100'000 Bibeln und christliche Bücher wurden verteilt und fast 5000 Christen mit Bibelschulung ermutigt.

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Bevor der Konflikt ausbrach, stärkte Open Doors die Kirche in Syrien durch Schulung und Verteilung von Material zur Glaubensschulung. Auch die Bemühungen von syrischen Kirchen zur Unterstützung irakischer Flüchtlinge wurden gefördert. Als Bruder Andrew Ende 2010 an einer Gebetskonferenz in Syrien über Verfolgung sprach, äußerten einige Teilnehmer den Wunsch, dass er nicht mehr über dieses Thema sprechen sollte, da sie ja nicht mit Verfolgung zu kämpfen hatten.

Die Ereignisse der letzten Jahre sind uns bekannt. Dank den guten Beziehungen, die Open Doors ab 2008 aufgebaut hatte, konnte rasch gehandelt werden, als die ersten Binnenflüchtlinge an die Türen der Kirchen klopften und die Gemeinden in Damaskus und Aleppo mit einem täglich zunehmenden Zustrom von Vertriebenen aus Homs konfrontiert waren. Der Konflikt breitete sich wie ein Lauffeuer aus und Kirchen in ganz Syrien begannen den Binnenflüchtlingen zu helfen.

Heute arbeitet Open Doors in Partnerschaft mit Kirchen fast aller Konfessionen in fast allen Regionen Syriens. Der Fokus liegt auf den Gebieten, wo es noch eine Kirche gibt, hauptsächlich in den von der Regierung kontrollierten Regionen. Zuerst sind es die Christen, die Hilfe von der Kirche erwarten, aber viele muslimische Familien werden mittlerweile ebenfalls versorgt. Die großangelegte Nothilfeaktion erreicht monatlich 12'000 Familien, die mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Decken, Matratzen, Wintermaterial, Medikamenten und Mietzuschüssen unterstützt werden.

Auch die Nachfrage nach christlichen Büchern und Bibeln ist sehr groß. Viele christliche Binnenflüchtlinge mussten ihre Häuser nur mit den Kleidern auf dem Leib fluchtartig verlassen und ließen auch ihre Bibeln zurück. Sie und viele neue Gläubige suchen nun Ermutigung im Wort Gottes. Es ist sehr wichtig, diejenigen im Glauben zu stärken, die entschlossen in Syrien bleiben, um den Menschen zu dienen. Darum setzen wir unsere Schulungsprogramme fort, sodass die Gemeindeleiter und -helfer ihre Aufgabe wahrnehmen können, z.B. in der Hilfsgüterverteilung und der Trauma-Begleitung.

Auch wenn der Krieg in Syrien heute zu Ende ginge, die Wiederaufbauarbeiten würden Jahrzehnte dauern. Zahlreiche Familien sind in ihre Häuser in Maaloula, Homs und Damaskus zurückgekehrt, doch die Zerstörung ist enorm. Open Doors hilft ihnen mit finanzieller Unterstützung zur Renovierung der Häuser. Einige Business-Projekte wurden lanciert, zum Beispiel ein Nähatelier in Maaloula, eine Möbelfabrik in Homs und ein Milchbauernhof in der Nähe von Hasaka. In Zukunft will Open Doors zunehmend in solche Projekte investieren, um den Christen Hoffnung und neue Perspektiven zu vermitteln.