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Menschenrechtser-klärung

Vor mehr als 60 Jahren, wurde die Menschenrechtserklärung an der Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris verabschiedet. Was die Religionsfreiheit betrifft, ist insbesondere der Artikel 18 erwähnenswert:

Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Zwei Gesichtspunkte können hervorgehoben werden:

  1. Seine Religion bekennen: In vielen Ländern geniessen beispielsweise nur die anerkannten oder registrierten Kirchen dieses Recht. Dabei wird aber gleichwohl eine strenge Staatskontrolle mit zahlreichen Einschränkungen ausgeübt, wie etwa für Evangelisationsaktivitäten.
  2. Seine Religion wechseln: In zahlreichen Ländern wird z.B. ein Muslim, der Jesus nachfolgen will, als Verräter betrachtet, was grosse Schande über seine Familie bringt. In anderen Ländern hindern Anti-Bekehrungsgesetze die Bevölkerung daran, sich dem Christentum zuzuwenden.