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Petition für mehr Glaubensfreiheit

Foto : Petition für mehr Glaubensfreiheit

«Wir bitten die Vereinten Nationen, mehr als bisher zu tun, um ihre Mitgliedstaaten zu verpflichten, Christen Glaubens- und Gewissensfreiheit gemäss Artikel 18 zu gewähren, der Verfolgung Einhalt zu gebieten und den Diskriminierten zu ihrem Recht zu verhelfen.»

Diese Petition übergab eine Delegation der Arbeitsgemeinschaft für Religionsfreiheit AGR anlässlich des 60. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte am 10. Dezember 2008 der UNO in Genf. Darin verpflichten sich 8623 Christinnen und Christen mit ihrer Unterschrift, für verfolgte Mitgläubige zu beten. Die Petition richtet sich an das UNHochkommissariat für Menschenrechte und die Sonderbeauftragte für Religionsfreiheit, Frau Asma Jahangir. Die AGR ist eine Initiative der Schweizerischen Evangelischen Allianz, zu der auch Open Doors gehört.

Religionsfreiheit war ebenfalls das Thema einer Podiumsveranstaltung der AGR am 7. Dezember in Bern und zeigte, wie brisant es sogar in Europa ist. Aus Angst vor Repressalien sagten alle bis auf einen eingeladenen ehemaligen Muslimen ihre Teilnahme ab. Doch auch Selbstkritik wurde geübt: Die Politik, die Medien und selbst die Christen seien religiösen Verfolgungen gegenüber zu gleichgültig und zu kompromissbereit, hiess es.

Norbert Valley (Evang. Allianz), Annette Walder (Präsidentin AGR) und David Amstutz (Open Doors) überbrachten die Petition in Genf.

 

 
 
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