Petitions-Kampagne für Alimjan Yimit (China)
Der uigurische Christ Alimjan Yimit ist klammheimlich zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt worden, berichtete die China Aid Association (CAA) Anfang Dezember. Das Gericht stützte sich auf die falsche Anklage, der 36-jährige Hausgemeinde-Leiter habe Staatsgeheimnisse an ausländische Organisationen weitergegeben. Es beruft sich dabei auf ein harmloses Interview, das Yimit laut seinem Anwalt Li Dunyong ausländischen Medien gewährt hatte. «Dieses Urteil ist viel schwerer, als wir es je erwartet hätten», sagte Li. CAA-Präsident Bob Fu appelliert an die Weltöffentlichkeit und die internationalen Organisationen, gegen
diese Ungerechtigkeit gegenüber einem unschuldigen Christen zu protestieren. Alimjan Yimit ist seit dem 12. Januar 2008 in der Strafanstalt Kashgar in der Unruheprovinz Xinjiang gefangen gehalten.
Alimjan Yimit ist seit mehr als zehn Jahren engagierter Christ. Freunde vermuten, dass dies der Grund für seine Inhaftierung sei. Alimjan ist mit Gulnur verheiratet. Sie haben zwei Söhne, 8 und 3 Jahre alt. Jeglicher Kontakt zu seiner Familie ist ihm seit seiner Verhaftung verboten.
Die Christen im Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang in China sind eine kleine Minderheit in einer Randgruppe. Das uigurische Volk wird als muslimische Minderheit verfolgt. Han-Chinesen werden ermutigt, in die Region zu ziehen und so die uigurische Kultur zurückzudrängen. Uigurische Christen setzen sich der Verfolgung durch die muslimische Gesellschaft und den Staat aus.
Dringende Protestaktion :
Schreiben Sie an die chinesische Botschaft in Bern und verlangen Sie die Freilassung von Alimjan Yimit.
Den Brief im PDF Format können Sie hier herunterladen
Aktion - Schreiben:
Bitte beten Sie für die Familie und schreiben Sie Alimjan Yimit und Gulnur einige ermutigende Zeilen.
Info April 2010
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