Nordkorea
Den ersten Platz auf dem Open Doors-Weltverfolgungsindex 2010 belegt erneut Nordkorea. Zum achten Mal in Folge. Jedwede religiöse Aktivität wird vom Regime als Angriff auf die sozialistischen Prinzipien Nordkoreas wahrgenommen. Für Christen ist die Lage gegenwärtig extrem hart. Obwohl das Regime langsam, aber stetig seine eiserne Kontrolle über die Gesellschaft verliert und sich Kim Jong Ils Gesundheitszustand nach einem Schlaganfall verschlechtert hat, versucht das Regime, die Bevölkerung durch Mobilisierungskampagnen zu kontrollieren.
Christliche Aktivitäten sollen im Keim erstickt werden. Mit 150- und 100-Tage-Kampfkampagnen soll der ideologische Geist der Bevölkerung gestärkt werden. Das System des Straßenhandels «Schwarzmarkt» soll zerstört werden. Bei Hausdurchsuchungen in Nordkorea sind viele Christen entdeckt worden. Während der Kampagnen hat es das nordkoreanische Regime besonders auf die Christen, die sich überall in Nordkorea im Untergrund versammeln, abgesehen. Christen droht Gefängnis, Arbeitslager oder die Hinrichtung. Es wurden schreckliche Folterarten gegen verhaftete Christen angewandt. Manchmal wurden sie als Versuchsobjekte für biologische oder chemische Waffen benutzt. Trotz dieser menschenverachtenden Lebensumstände wächst die christliche Gemeinde im Untergrund. Die Möglichkeiten für Nordkoreaner, das Evangelium zu hören, werden größer, vor allem für diejenigen, die in Großstädten in der Nähe zum Nachbarland China leben.
(Januar 2010)
Nordkorea: Letzte Nachrichten
Zurück zum Weltverfolgungsindex
Christliche Aktivitäten sollen im Keim erstickt werden. Mit 150- und 100-Tage-Kampfkampagnen soll der ideologische Geist der Bevölkerung gestärkt werden. Das System des Straßenhandels «Schwarzmarkt» soll zerstört werden. Bei Hausdurchsuchungen in Nordkorea sind viele Christen entdeckt worden. Während der Kampagnen hat es das nordkoreanische Regime besonders auf die Christen, die sich überall in Nordkorea im Untergrund versammeln, abgesehen. Christen droht Gefängnis, Arbeitslager oder die Hinrichtung. Es wurden schreckliche Folterarten gegen verhaftete Christen angewandt. Manchmal wurden sie als Versuchsobjekte für biologische oder chemische Waffen benutzt. Trotz dieser menschenverachtenden Lebensumstände wächst die christliche Gemeinde im Untergrund. Die Möglichkeiten für Nordkoreaner, das Evangelium zu hören, werden größer, vor allem für diejenigen, die in Großstädten in der Nähe zum Nachbarland China leben.
(Januar 2010)
Nordkorea: Letzte Nachrichten
Zurück zum Weltverfolgungsindex
![Startseite [alt + 0]](images/nav/odlogode.gif)



