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Ägypten: Kundgebung in Bern
Aufruf dem Hass mit Liebe zu begegnen
Rund 500 Personen demonstrierten übers Wochenende in Bern gegen die andauernde Gewalt gegen die christliche Minderheit in Ägypten, insbesondere gegen den Überfall zu Weihnachten in Nag Hamadi. Dazu aufgerufen hatten ägyptische Christen, die in der Schweiz leben.
Bild: Christliche Frauen in Ägypten.
Bild: Christliche Frauen in Ägypten.
Roggwil, 24. Januar 2010 – Sieben Christen waren bei der Weihnachtsfeier im ägyptischen Nag Hamadi erschossen worden. Dies geschah am 6. Januar, dann feiern die christlichen Ägypter – auch Kopten genannt – Weihnachten. Am Samstag 23. Januar gedachten nun rund 500 Personen aller Konfessionen den Opfern in einer Mahnwache in Bern auf dem Waisenhausplatz und später in der französischen Kirche.
„Wir spüren einen tiefen Schmerz“, schilderte Mikhail Megally, Père der Genfer koptisch-orthodoxen Kirche. „Die Kopten in Ägypten versuchen mit allen in Frieden zu leben. Dazu ruft uns die Bibel auf. Wir alle geben unser bestes, mit allen in Frieden zu leben. Darum sitzt der Schmerz sehr tief, wenn so etwas passiert.“ Megally hat in Bern dazu aufgerufen, allen in Liebe zu begegnen.
„Wir spüren einen tiefen Schmerz“, schilderte Mikhail Megally, Père der Genfer koptisch-orthodoxen Kirche. „Die Kopten in Ägypten versuchen mit allen in Frieden zu leben. Dazu ruft uns die Bibel auf. Wir alle geben unser bestes, mit allen in Frieden zu leben. Darum sitzt der Schmerz sehr tief, wenn so etwas passiert.“ Megally hat in Bern dazu aufgerufen, allen in Liebe zu begegnen.
Seit vielen Jahren beobachtet Open Doors die Lage der Christen in Ägypten mit grosser Sorge. Eric Lecomte, Leiter von Open Doors Schweiz: „In diesem Land lebt eine grosse christliche Minderheit von mehr als acht Millionen Menschen. Es ist wichtig, dass wir helfen und beten, dass es besser wird, es muss möglich sein, in einem solchen Land, dass man sich gegenseitig respektiert.“ Die Antwort solle positives Verhalten durch Vergebung und Liebe sein; nicht Hass.
Medhat Klada, Vorsitzender der schweizerischen „Coptic Foundation for Human Rights“, zeigte sich zufrieden. „Menschen aus Genf, Zürich, Bern, Luzern, St. Gallen, dem Tessin und aus anderen Kantonen waren da.“![Startseite [alt + 0]](images/nav/odlogode.gif)



