Jemen
Der Jemen verbleibt auf Platz 7 im Open Doors-Weltverfolgungsindex 2010. Doch die Gesamtpunktezahl der Bewertung der Religionsfreiheit hat zugenommen. Im Juni 2009 wurden neun ausländische christliche Mitarbeiter eines Krankenhauses von Bewaffneten entführt. Drei der Entführten wurden ermordet. Das Schicksal der übrigen sechs, darunter drei Kinder, war bei Erscheinen des Weltverfolgungsindex unbekannt. Im Berichtszeitraum kam es zur Zunahme der Beschlagnahme von christlichem Material.
Die jemenitische Verfassung garantiert Religionsfreiheit, erklärt aber auch, dass der Islam Staatsreligion und die Scharia (islamisches Recht) die Grundlage aller Gesetze ist. Die jemenitische Regierung gestattet Ausländern einige Freiheit, ihren Glauben zu praktizieren.
Doch jemenitische Bürger dürfen nicht zum Christentum oder einer anderen Religionen konvertieren. Konvertiten aus dem Islam droht die Todesstrafe, falls ihr neuer Glaube entdeckt wird. Das Evangelium an Muslime weiterzugeben, ist verboten. Muslime, die Christen wurden, erfahren Opposition vonseiten der Behörden und auch von extremistischen Gruppen, die «Abtrünnigen» mit dem Tod drohen, sollten sie nicht zum Islam zurückkehren.
Die jemenitische Verfassung garantiert Religionsfreiheit, erklärt aber auch, dass der Islam Staatsreligion und die Scharia (islamisches Recht) die Grundlage aller Gesetze ist. Die jemenitische Regierung gestattet Ausländern einige Freiheit, ihren Glauben zu praktizieren.
Doch jemenitische Bürger dürfen nicht zum Christentum oder einer anderen Religionen konvertieren. Konvertiten aus dem Islam droht die Todesstrafe, falls ihr neuer Glaube entdeckt wird. Das Evangelium an Muslime weiterzugeben, ist verboten. Muslime, die Christen wurden, erfahren Opposition vonseiten der Behörden und auch von extremistischen Gruppen, die «Abtrünnigen» mit dem Tod drohen, sollten sie nicht zum Islam zurückkehren.
(Januar 2010)
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