Algerien
Seit Ende 2007 nehmen Maßnahmen gegen die Kirche in Algerien und der Druck auf die Christen aufgrund der Durchsetzung der Verordnung 06-03 immer deutlicher zu. Es handelt sich um ein Gesetz, das die Mission unter Muslimen untersagt. Der Regierung gibt es das Recht, jeden Aspekt des christlichen Lebens zu regeln. Die Regierung schloss 26 Kirchen, und mindestens zehn Christen sind festgenommen und verhört worden.
Einige von ihnen erhielten Haftstrafen auf Bewährung und Geldstrafen. Das harte Vorgehen gegen Christen ging im Berichtszeitraum zurück. Die algerische Regierung hatte sich internationalen Protesten und einer negativen Berichterstattung in internationalen Medien gebeugt. Die USA sowie die Außenministerien von Frankreich, Italien, der Schweiz, Österreich und Spanien hatten das Vorgehen verurteilt. Dieser Druck aus dem Ausland brachte die algerische Regierung sehr in Verlegenheit.
Auf der anderen Seite verglich der Minister für religiöse Angelegenheiten die «Evangelisten» mit den terroristischen Salafisten: Sie seien eine Gefahr für das Land! Es scheint, dass die Regierung nicht vorhat, die Religionsfreiheit für Christen zu verbessern. Kirchliche Leiter in Algerien haben das Gefühl, dass die Lage momentan «eingeschlafen ist». Doch jederzeit kann es zu erneutem Druck auf die Christen kommen. Sie meinen auch, dass die Regierung an einer Verstärkung der Verordnung 06-03 arbeitet. Möglicherweise wartet die algerische Regierung ab, bis der internationale Druck nachlässt.
Einige von ihnen erhielten Haftstrafen auf Bewährung und Geldstrafen. Das harte Vorgehen gegen Christen ging im Berichtszeitraum zurück. Die algerische Regierung hatte sich internationalen Protesten und einer negativen Berichterstattung in internationalen Medien gebeugt. Die USA sowie die Außenministerien von Frankreich, Italien, der Schweiz, Österreich und Spanien hatten das Vorgehen verurteilt. Dieser Druck aus dem Ausland brachte die algerische Regierung sehr in Verlegenheit.
Auf der anderen Seite verglich der Minister für religiöse Angelegenheiten die «Evangelisten» mit den terroristischen Salafisten: Sie seien eine Gefahr für das Land! Es scheint, dass die Regierung nicht vorhat, die Religionsfreiheit für Christen zu verbessern. Kirchliche Leiter in Algerien haben das Gefühl, dass die Lage momentan «eingeschlafen ist». Doch jederzeit kann es zu erneutem Druck auf die Christen kommen. Sie meinen auch, dass die Regierung an einer Verstärkung der Verordnung 06-03 arbeitet. Möglicherweise wartet die algerische Regierung ab, bis der internationale Druck nachlässt.
(Januar 2010)
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