11.2011
 

Nothilfe Nigeria

Nothilfe Nigeria

In der religiösen Unruhezone um den zehnten Breitengrad kommt es häufig zu Konfrontationen zwischen Christentum und Islam. In den nördlichen Scharia-Staaten Nigerias geraten Christen besonders von der radikalislamischen Sekte «Boko Haram» unter Druck. Die Teams von Open Doors (OD) sind vor Ort und stehen den verfolgten Christen mit ganzheitlicher Hilfe zur Seite.

Derzeit untersucht ein einheimisches Team von OD, welche der von den Anschlägen an Weihnachten 2011 Betroffenen noch unversorgt sind und dringend Hilfe benötigen.

Einige Nothilfeprojekte in Nordnigeria:

  • Dringende Nothilfe für Gewaltopfer, die sonst keine Hilfe erhalten haben
  • Mikrokredite für Christen, die durch die religiöse Gewalt ihre Lebensgrundlage verloren haben
  • Unterstützung von Witwen und Waisen, z.B. durch die Finanzierung der Schulgebühren

«Eure Anwesenheit zeugt von der großen Liebe Gottes für uns. Die Regierung kümmerte sich nicht um uns, aber ihr seid gekommen, um unsere Situation zu verbessern. Ihr habt den Menschen auf der Welt von uns erzählt und sie aufgefordert, für uns zu beten.»

Pastor Abraham, Sakon bei Jos, Nigeria

Mikrokredite

Wer wegen seines Glaubens diskriminiert wird, verliert oft die Lebensgrundlage und leidet Not. Das betrifft christliche Witwen, Bauern, die in ihrem Dorf diskriminiert werden oder junge Leute, die trotz Schulbildung keine Arbeitsstelle erhalten. Ihnen gewährt Open Doors einen Mikrokredit zum Aufbau eines kleinen Geschäfts, damit sie für sich und ihre Familie sorgen können und dereinst finanziell unabhängig werden. Open Doors wird 2012 rund 300 Mikrokredite vergeben.

«Alle 75 jungen Menschen, die 2010 einen Mikrokredit zum Kauf von zwei Ziegen erhielten, konnten ihre Herden vergrößern und das Geld zurückzahlen.»

Open Doors Mitarbeiter

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von Open Doors Nothilfe
Vermerk: "Nothilfe Nigeria"

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