UNO-Resolution zur Diffamierung von Religionen
JA ZUR RELIGIONSFREIHEIT
NEIN ZUR RESOLUTION ÜBER DIE DIFFAMIERUNG VON RELIGIONEN
Wir danken all jenen, die in der Schweiz die Petition, für die bis am 15. November Unterschriften gesammelt wurden, unterschrieben haben.
Am Montag, den 6. Dezember 2010 hat eine Unterredung zwischen Open Doors International und Herrn Simonovic, Assistent des Generalsekretärs für Menschenrechte stattgefunden. Herr Simonvic hat sich beeindruckt von der Petition gezeigt, die von 428'000 Personen unterschrieben worden ist.
Am 21. Dezember 2010 ist in der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York über die Resolution zur Diffamierung von Religionen abgestimmt worden. Die Vorlage wurde mit 76 Ja-Stimmen zu 67 Nein-Stimmen und 40 Enthaltungen sehr knapp angenommen.
Zwar hat die Unterschriftensammlung und die Kampagne "Free to Believe" von Open Doors die Annahme der Resolution durch die UNO nicht verhindern können, dennoch zeigen die vielen Nein-Stimmen sowie die zahlreichen Enthaltungen, dass die Anzahl der Länder, die die Vorlage befürworten, stark abgenommen hat.
Signifikanter Fortschritt in Richtung Meinungs- und Religionsfreiheit
Der UN-Menschenrechtsrat hat am 24. März 2011 eine Resolution angenommen, die weitestgehend als Abkehr vom Konzept der "Diffamierung der Religionen" aufgenommen wurde. Open Doors begrüsst diesen bedeutenden Schritt in Richtung Meinungs- und Religionsfreiheit; es ist das Ergebnis gemeinsamer Anstrengungen von Pakistan und den Vereinigten Staaten.
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Zur Erinnerung:
Wir sind zutiefst besorgt, dass die Resolution zur Diffamierung von Religionen zu ernsthaften Einschränkungen dieser grundlegenden Freiheit führen und das Recht auf Religionsfreiheit unterminieren wird. Die Organisation der Islamischen Konferenz (OIC), ein Verband von 57 Staaten mit mehrheitlich oder erheblicher muslimischer Bevölkerung, hat die Resolution zur Diffamierung von Religionen der UNO vorgelegt. Die Resolution zur Diffamierung von Religionen hat zum Ziel, Worte oder Taten gegen eine bestimmte Religion zur Strafsache zu erklären. Sie hat zur Folge, gewissen nationalen Gesetzen, die Blasphemie (am Beispiel von Pakistan) bestrafen und die Kritik an einer Religion verbieten, zu einer internationalen Legitimität zu verhelfen.
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